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Renaissance der Blasmusik bei der Matinée der Bläserklassen in Althengstett

Zum Ausklang des Schuljahres 21/22 hatte die Realschule Althengstett am Sonntag, den 24.07. zur Matinée der Bläserklassen in die örtliche Festhalle eingeladen.
Um 10:30 Uhr betraten die Gäste, das Jugendorchester des Musikvereins Neuhengstett, die Bühne. Dirigent Christoph Visel leitete die routinierten Jungmusiker besonnen durch Titel wie „Beetle Boogie“, „Europa Hymne“, „Surfin USA“ und „Rock for Daddy“. Das Publikum animierte das Orchester zur Zugabe „Sofia“. Neben den typischen Bläserklasseninstrumenten kamen auch Tenor- und Flügelhorn zum Zug.
Nach einer kurzen Umbaupause schickte Musiklehrer Dietmar Peter seine Schützlinge der 5b registerweise auf die Bühne. Zuerst groovte sich die Rhythmusgruppe mit Bongos, Drumset und E-Bass ein, danach folgten die Blechblas- und ergänzend die Holzblasinstrumente in das Thema des „Hard-Rock-Blues“. In Marching-Band-Manier ging es weiter mit “Oh when the saints” und “Old Mc Donald had a Farm”. Zur „Ode an die Freude“ wusste Peters Kollege Martin Jooß spontan von einer rheinländisch-schwäbischen Coproduktion des bereits völlig gehörlosen Ludwig van Beethoven und des Dichters Friedrich Schiller zu berichten.
Mit „Shenandoah“ wagte sich die Bläserklasse 5b an polyphone Ansätze Sinfonischer Blasmusik. Das Publikum wusste diese Leistung zu schätzen und dankte mit großem Applaus. „And I love her“ des inzwischen achzigjährigen Paul McCartney und John Lennon von den Beatles weckte bei den Zuhörern den Wunsch nach einer Zugabe. „Pirates oft the Carribean“ war Pflichtstück bei einem Wettbewerb, an dem man vor Jahren mit Bläserklassen teilgenommen hatte. Jedes Orchester musste das Werk zum Besten geben. Bei der Matinée wolle man mit dem beliebten Stück ähnlich verfahren, so Peter, würden doch beim gegenseitigen Zuhören der unterschiedlichen Interpretationen besondere musikalische Gedankengänge angeregt.
Der präsente Klang der bislang größten Bläserklasse 6b der Realschule Althengstett drang bei dem Eröffnungsstück „School Spirit“ bis zum letzten Winkel der gut besuchten Festhalle. Orchesterleiter Martin Jooß galoppierte ohne Schnickschnack mit seiner 6b durch die Bläserklassenliteratur, schließlich wollte man in der zur Verfügung stehenden Zeit zeigen, was man nach zwei Schuljahren Orchesterarbeit draufhatte. Dem anspruchsvollen barocken „Trumpet Tune“ folgten drei Stücke aus den „Patriotic Favorites“, unter anderem die englische Nationalhymne mit Variationen. Mit „Day-O“, „Down by the riverside“ und „Jus`plain Blues“ groovte sich das junge Ensemble schließlich zum Höhepunkt des Auftrittes.
Jooß erinnerte nochmal an das erschwerte Arbeiten mit Bläserklassen unter Pandemiebedingungen und bedauerte, dass dies schon der letzte Auftritt dieser Formation bedeutete. Folgerichtig wollte das begeisterte Publikum dieses eingespielte Team nicht von der Bühne lassen. Als Zugabe gab es „Wenn der Elefant in die Disco geht“.
Die Dichte der Matinée-Besucher hatte sich zur Mittagszeit hin etwas verringert als die Bläserklasse 7bd ihren Auftritt mit „Circle of Life“ ins Rollen brachte. Michael Sweeneys und Paul Lavenders pfiffige Arrangements von “Accidentally in Love”, “Rainbow Connection” und “Beauty and the Beast” ließen den Funken der Pop- und Musicalwelt dennoch überspringen.
Der Rock-Klassiker „Smoke on the Water” von Deep Purple wurde durch Dietmar Peters Dirigierimpulse angefeuert. Auch die 7bd durfte als Zugabe zum dritten Mal die Filmmusik zu „Der Fluch der Karibik“ als Matinéeausklang zu Gehör bringen.
Man kann abschließend von einer mehr als gelungenen „Renaissance der Blasmusik an der Realschule Althengstett“ sprechen.

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