ZACHOR means REMEMBER
Diese Mahnung stand über dem Lebensbericht des 90-Jährigen Holocaust-Überlebenden Ben Lesser, dem alle Zehntklässler der Realschule Althengstett am 24. Januar betroffen lauschten.
Sein Elternhaus stand in Krakau. Als Zehnjähriger erlebte er den Einmarsch der Wehrmacht und seine Welt wurde ihm fremd. Von nun an hieß es ums Überleben kämpfen. Seine Familie musste völlig mittellos ins Ghetto Bochnia. Ben Lesser konnte nach Ungarn fliehen, seine Eltern wurden jedoch beim Fluchtversuch verraten und anschließend getötet.
Die Grausamkeiten bei der Deportation, während des Aufenthalts in Ausschwitz und später in Buchenwald schockierten die Schüler. Auch der Todeszug nach Dachau aus Sicht des Zeitzeugen war erschütternd. Es stellte sich die Frage, wie all das von Menschen eines kultivierten Landes wie Deutschland ausgehen konnte.

Die Wirkung Ben Lessers auf die Schüler wird in folgenden Schüleräußerungen deutlich:
„Es war spannend und eine gute Erfahrung, einmal einen Zeitzeugen zu hören.
Was mir besonders `gefallen´ hat war, dass er gesagt hat, Liebe und Hass – beides sei ansteckend - wählt die Liebe!“

Mich hat besonders beeindruckt, wie oft Ben Lesser dem Tod knapp entronnen ist.“

„Es hat mich der Überlebenswille beeindruckt und die skrupellosen Taten der Deutschen haben mich schockiert. Es war außerdem beeindruckend, wie er trotz der Umstände alles durchgestanden hat – in  so einem jungen Alter.“

Ben Lesser hat sich der Erinnerung verschrieben und er fordert die Schüler auf, seinem Beispiel zu folgen: “Never forget“

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