In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien standen Bewegung, Gemeinschaft und gelebte Inklusion beim Inklusionslauf des SBBZ Bad Teinach-Zavelstein gemeinsam mit der Klasse 10c der Realschule Althengstett im Mittelpunkt. Vorbereitet und organisiert wurde die besondere Aktion von Laura Müllerbauer, Lehrerin am SBBZ. Dabei ging es nicht nur um sportliche Leistungen, sondern vor allem um das gemeinsame Erlebnis und die Begegnung von Schülerinnen und Schülern.
In der zweiten Schulstunde machten sich die Schülerinnen und Schüler aus Althengstett gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Marina Spiller mit dem Bus auf den Weg nach Zavelstein. Dort warteten unterschiedliche Streckendistanzen auf die jungen Läuferinnen und Läufer. Zur Auswahl standen Distanzen von einem, drei oder fünf Kilometern, sodass jeder selbst entscheiden konnte, welche Herausforderung am besten zu den eigenen Möglichkeiten passte.
Bevor es auf die Strecke ging, stand zunächst ein gemeinsames Warm-up auf dem Programm. Zwei Schülerinnen des SBBZ machten zusammen mit einer Lehrerin die Übungen vor und sorgten dafür, dass alle gut vorbereitet an den Start gehen konnten.
Anschließend erhielt jeder Teilnehmende eine eigene Startnummer. Dabei spielte es keine Rolle, wie schnell jemand unterwegs war. Die Schülerinnen und Schüler konnten die ausgeschilderte Strecke durch den Wald in ihrem ganz persönlichen Tempo bewältigen, laufend oder auch walkend. Manche machten sich gemeinsam mit Mitschülerinnen und Mitschülern auf den Weg, andere absolvierten ihre gewählte Strecke alleine.
Gerade dieser Gedanke prägte die Veranstaltung, jeder konnte entsprechend seiner eigenen Fähigkeiten teilnehmen und trotzdem Teil eines gemeinsamen sportlichen Erlebnisses sein. Für zusätzlichen Ansporn sorgte der sportliche Wettbewerb. Clemens Hopf konnte sich am Ende über den ersten Platz freuen. Einen gelungenen Abschluss bildete die gemeinsame Siegerehrung in der Mensa. Hierzu kamen alle noch einmal zusammen, wo eine Verköstigung auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartete. So endete ein sportlicher Schultag, der zeigte, wie unkompliziert Inklusion gelebt werden kann, gemeinsam starten, den eigenen Weg und das eigene Tempo wählen und am Ende zusammen das Erreichte feiern.