Schülerinnen und Schüler peppen Tunnel zwischen Rathaus und Industriegebiet auf

Althengstett — Einen sichtbaren Beitrag zur Verschönerung des öffentlichen Raums haben jetzt 13 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Realschule Althengstett geleistet.

Gemeinsam erneuerten sie das Graffiti im Tunnel zwischen Rathaus und Industriegebiet und entfernten die Schmierereien der vergangenen Jahre. Die Unterführung präsentiert sich damit wieder freundlich und einladend.

Die Aktion wurde von den Jugendlichen mit viel Engagement und guter Laune durchgeführt. „Wir hatten richtig Spaß bei der Arbeit“, berichten die Schülerinnen und Schüler, „und sind stolz darauf, einen kleinen Bereich unserer Schulumgebung verschönert zu haben.“ einige Passanten lobten bereits während die SchülerInnen noch im Tunnel zugange waren das frisch gestaltete Erscheinungsbild: Bunte Flächen, klare Konturen und saubere Übergänge sorgen dafür, dass die Unterführung nun wieder offen und einladend wirkt.

Der Tunnel hat eine lange Verbindung zur Realschule: Vor neun Jahren gestaltete eine damalige 7. Klasse das Bauwerk innerhalb von sechs Tagen farblich komplett neu. Seitdem wird die Wandmalerei nicht nur betrachtet, sondern auch gepflegt: Bereits viermal befreiten kleinere Schülergruppen der Realschule unter Anleitung von Kunstlehrer Herrn Burkhardt die Wandflächen von Verunstaltungen, damit die Allgemeinheit möglichst lange von einem ansprechenden Erscheinungsbild profitieren kann. Die jetzige Maßnahme reiht sich in diese Tradition ein und zeigt, wie nachhaltig Schülerprojekte Wirkung entfalten können.

Allerdings ist die Farbe nun fast aufgebraucht. Schulleitung, Lehrkräfte und Schülerschaft hoffen daher, dass die neue Gestaltung lange Bestand hat — und zugleich darauf, dass an anderen Stellen ähnliche Aktionen möglich werden. „Es wäre schön, wenn auch künftig solche Projekte unterstützt würden“, sagt Herr Burkhardt, „denn sie fördern künstlerisches Können, Gemeinschaftssinn und das Verantwortungsbewusstsein für den öffentlichen Raum.“

In Frage käme zum Beispiel der Tunnel am Edeka, das bereits stark beschmiert ist, oder die Turnhalle im Bereich des unteren Schulhofes, wo bereits wilde Graffitis schlechter Qualität zu sehen sind. Die neue Mauer in Richtung Bahnhof, bietet ebenfalls eine großartige Bühne für Kreativität. Erste Überlegungen sind bereits erfolgt, allerdings sind dies große Projekte, die einiges an Planung und eine gute Koordination im Schulalltag erfordern.

Die Gemeinde zeigte sich bereits vor Jahren erfreut über das Engagement der Jugendlichen und hat auch die heutige Aktion schnell genehmigt.

Fupgänger und Radfahrer profitieren nun wieder von einer ansprechenden Durchgangsverbindung, und die Aktion zeigt, welch vielfältige Wirkung gemeinschaftliches Handeln haben kann.

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